Zwischen Taschenlampen und Helden – eine Nacht in der Turnhalle
Während ein Großteil der Schülerinnen und Schüler des Johann-Gottfried-Herder-Gymnasiums den 3. Wandertag in diesem Schuljahr am Mittwoch, dem 15. April 2026, in der Frühlingssonne verbrachte und die Klassen 8 und 10 sowie die Jahrgangsstufe 11 ohnehin die gesamte Woche über auf Exkursion unterwegs waren, hatten die Klassen 5a und 6b Besonderes vor: Ihr Wandertag begann bereits am Dienstagabend – und dauerte die ganze Nacht hindurch.
Den Auftakt bildeten ausgelassene Ballspiele in der Turnhalle, die für die Nacht kurzerhand zur Herberge umfunktioniert worden war. Schlafsäcke, Isomatten und ein Hauch Abenteuerstimmung verwandelten die Sporthalle in ein gemütliches Lager für die jungen Entdeckerinnen und Entdecker. Organisiert und begleitet wurde die Nacht von Herrn Berthold, dem Klassenlehrer der 5a, und Frau Bugner, der Klassenlehrerin der 6b, unterstützt von Referendarin Sina Georgi.
Als es draußen dunkel wurde, begann der eigentliche Höhepunkt des Abends: Mit Taschenlampen bewaffnet, tauchten die Klassen in die Welt der griechischen Mythologie ein. Heroen wie Herakles, Odysseus und Perseus wurden beleuchtet – im wahrsten Sinne des Wortes. Begleitet von Texten und lebendigen Erzählungen erforschten die Schülerinnen und Schüler die Abenteuer und Schicksale antiker Sagenfiguren in stimmungsvollem Halbdunkel.
Passend zum mythologischen Programm folgte ein thematisch abgestimmter Film, bevor abends Pizza auf die Hungrigen wartete – eine willkommene Stärkung nach einem langen, erlebnisreichen Abend. Geschlafen wurde dann nur wenige Stunden: Wer eine Lesenacht wirklich leben will, gönnt sich keinen langen Schlaf.
Am nächsten Morgen kehrten die Klassen müde, aber voller Eindrücke heim. Eine Nacht, die so schnell niemand vergessen dürfte.